Der Freerider und ich: Wie ich unsere Gemeinsamkeiten entdeckte!

Der Freerider und ich: Wie ich unsere Gemeinsamkeiten entdeckte!
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Was habe ich mit einem Profi-Freerider gemeinsam? Richtig. Rein gar nichts. Ich bin schon froh, wenn ich einigermaßen heil die Treppen im Stiegenhaus hinunter komme. Abenteuer und Wagemut beschränken sich bei mir außerdem meist darauf, dass ich von meinem Lesestuhl aufstehe und dabei beinahe über ein stehen gelassenes Wasserglas stolpere. Todesmutig springe ich dann leicht zur Seite um meinen Weg an anderer Stelle fortzusetzen. Ich muss euch also eine Geschichte erzählen. Von mir. Von Flo Orley. Und von einem Wettbewerb. Genauer:  Einem Wettbewerb des VVT, bei dem es einen Ski- oder Snowboardbauworkshop der Firma SPURart und die Bretter selbst zu gewinnen gibt.

Sie beginnt hier. Es gibt Menschen wie mich. Kopfmenschen. Denker. Zuhause-Sitzer. Und dann gibt es Menschen wie Flo Orley, den Profi-Freerider. Immer wieder stelle ich mir vor was diesen Menschen dazu treibt, sich wagemutig den Berg hinunter zu stürzen. Aus meiner Sicht ist das nicht wagemutig, sondern todesmutig. Leichtsinnig.

Hat der gute Mann eigentlich Kinder? Wenn ja: Wäre es dann nicht seine Aufgabe sich vernünftiger und verantwortungsbewusster zu verhalten? Meiner Meinung nach ja. Warum hört er sich nicht lieber zuhause eine gute CD an? Kurzum: Ich verstehe diesen Menschen nicht.

Ja, ich gebe es zu. Auf den Bergen in Tirol ist sch schön.  Dennoch bin ich meist lieber anderswo. Nämlich zuhause oder bei einem Konzert (Bild: VVT)

Ja, ich gebe es zu. Auf den Bergen in Tirol ist sch schön. Dennoch bin ich meist lieber anderswo. Nämlich zuhause oder bei einem Konzert (Bild: VVT)

Wenn mir solche Gedanken in den Sinn kommen dann ermahne ich mich immer wieder selbst. Zur Toleranz. Zur Einsicht. Dazu, auch andere Lebensentwürfe zumindest gelten zu lassen. Hin und wieder halte ich mich auch selbst zu mehr Empathie an und ermahne mich, mich in diese Person quasi hinein zu fühlen.

Dann denke ich darüber nach, was die Motivation von einem Profi-Freerider sein könnte. Möglicherweise findet er ja genau den Kick beim Freeriden, den er braucht, damit sein Leben nicht in Langeweile und Routine erstarrt? Was Leute wie ich bei einem abenteuerlichen Konzert im Konzertsaal finden, finden andere eben bei Dinge wie Bungee-Seil-Springen oder eben Free-Riden. Sollen sie. Jeder Mensch ist schließlich anders.

Was haben Flo Orley und ich gemeinsam?

Mein Fokus richtet sich dann natürlich auf die Gemeinsamkeiten. Ist er wenigstens, natürlich genau wie ich, ein guter Mensch? Hat er Gutes im Sinn und nützt er seine Bekanntheit für die richtigen Dinge? Offenbar ja. Zumindest gibt er sein Gesicht für eine Kampagne des VVT her. Somit unterstützt er die Tiroler Öffis. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind ja immer beliebte Themen. Und wer sich für diese Sache einsetzt, kann eigentlich gar kein so schlechter Mensch mehr sein.

Flo Orley: Ein guter Mensch im Dienst einer gute Sache (Bild: Blickfang Fotografie)

Flo Orley: Ein guter Mensch im Dienst einer gute Sache (Bild: Blickfang Fotografie)

Dann stelle ich mir vor, wie wir uns persönlich treffen. Zwei grundverschiedene Menschen. Wir unterhalten uns über Gott und die Welt. Darüber, was unser Leben lebenswert macht. Wir haben ganz andere Interessen, die aber dieselbe Funktion erfüllen. Wir mögen Routine nicht. Mögen das Abenteuer, die Herausforderung.

Im Dienst der guten Sache: Flo Orley (Bild: Blickfang Fotografie)

Im Dienst der guten Sache: Flo Orley (Bild: Blickfang Fotografie)

Die wahren Abenteuer bei mir sind im Kopf, bei ihm auf den Bergen, im tiefsten Schnee. Ich beginne ihn zu verstehe. Er versteht mich.

Dann, der Moment in dem unsere Gemeinsamkeiten sichtbar und überdeutlich werden: Wir zücken beide unser Smartphone und öffnen das SmartRide App des VVT. Es wird klar: Wir beiden schätzen die Autonomie. Die Unabhängigkeit. Wir finden Wege im unwegsamen Gelände. Wir finden Verbindungen mit den Tiroler Öffis – auch in der tiefsten Pampa. Wir lassen uns nicht unterkriegen, sind zielstrebig und benutzen die richtigen Mittel und, wenn notwendig, die richtigen Apps um unsere Ziele zu erreichen.

Bald schon eure Bretter, die die Welt bedeuten?

Bald schon eure Bretter, die die Welt bedeuten?

Achja, und noch etwas haben wir gemeinsam. Wir beiden machen Stimmung für den VVT Smartride Wettbewerb. Er indem er seine Bekanntheit als Profi-Freerider nutzt. Ich indem ich meine Textkompetenz dazu verwende einen (hoffentlich) guten Text zu schreiben.

Und ja doch: es gibt was zu gewinnen! Und zwar 3 Skibau- oder Snowboardbau-Workshops bei SPURart. Natürlich dann auch die Bretter selbst. Selbstverständlich auch mit dem Gewinner-Design. Es gibt dabei drei Kategorien: Design, Story und Foto. Also einfach schreiben, designen und fotografieren was das Zeug hält. Die genau Details findet ihr HIER: 

Wir werben also beide für die Tiroler Öffis. Wir sind keine schlechten Menschen, sondern haben die Umwelt im Blick. Die künftige Generation. Unsere Kinder und Kindeskinder. Denke nachhaltig und rational. Wir haben also mehr gemeinsam als gedacht. Und langsam beginne ich ihn zu verstehen. Und hoffentlich er mich auch. Obwohl wir uns noch niemals getroffen haben. Dafür sagt Flo Orley aber so coole Sachen wie: „SmartRider sind cool: auf der Piste oder in Tirols Öffis sind sie eben smarter“.

Auch sein persönliches Credo gefällt mir: „Let your passions be your guide and always love this life!“ Ich denke wir wären uns sehr sympathisch. Fast sicher. Weil oftmals können Menschen grundverschieden sein und doch ähnliche Anliegen haben.Vielleicht sollte ich ihn einfach kontaktieren. Und herausfinden, was ihn wirklich antreibt. Mag sein. Aber dann wären meine Spekulationen nur halb so schön.

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Titelbild: Blickfang Fotografie